Weiter gehts im Unterstübchen

12. August 2010

Moin Freunde der Untoten,

was gibt es Neues? Nicht viel. Die Arbeiten gehen voran, wobei mich zzt. auch Haus und Hof in Anspruch nehmen.

Und da ist ja immer noch das Problem der fehlenden Stellplätze….aber schaun wa mal…der Sommer ist ja noch lang.

Wobei..der ist ja so schnell wieder vorbei….einen Stellplatz konnte ich bisher schaffen…2 und 3 sind in Arbeit.

Ich lass zu den gemachten Arbeiten nur mal die Bilder sprechen:

Bilder etc vom Oberstübchen gibt es bald….nur soviel: die Dachhaut ist wieder drauf ;-)

Gruß

Der Flexer

Jetzt gehts weiter mit dem heilig’s Blechle

23. April 2010

Wir erinnern uns ganz schwach an den letzten Stand? Schön….dann sind wir noch nicht ganz senil ;-)

Die C-Säule rechts war angepasst und eingeheftet…die Heckklappe passte trotzdem noch.

Und weiter gehts mit Schablonen schneiden:

Bleche vorfertigen:

Dann heften wir den ganzen Schrott ein, verschweißen ihn und dann wird schön verputzt.

Anschließend noch etwas braunes  (und NEIN kein neuer Rost) in Form von Zinkstaubprimer drüber und fertig ist die Seite (fast) :-(

Bitte das Entfetten der Bleche nicht vergessen^^

Damit ist die rechte hintere Seite fast fertig…oder? Stimmt da war ja noch was:

“grmmmpf”…also wieder Schablone, Skizze, Zuschnitt…Kanten und Dengeln…nimmt das nie ein Ende?

Ich glaube eher nicht…ist halt der Lauf der Dinge…..Asche zu Asche, Staub zu Staub…..aber der Phönix fliegt bald wieder ;-)

Die Doku zu den weiteren Arbeiten findet ihre Fortsetzung.

Grüße

Der Flexer

Der Lack (ist) muss ab

18. April 2010

Mal nen kleinen Einschub in die Geschichte. Die Doku der Blecharbeiten folgt später. ;-)

Teilweise sehen der Lack bzw. die Lackschichten ja noch ganz gut aus. Ich war heute mal neugierig was sich darunter verbirgt.

Also Spachtel geschärft, Drähte der Drahtbürste gespitzt und den Föhn angeheizt. (Ob meine Holde merkt das der ausm Badezimmer verschwunden ist?) Aber dazu später mehr^^

Als Erstes fand ich einen interessanten Lackaufbau:

Gute 7mm Spachtelmasse hat schon was…..hier hält kein Magnet^^…..dabei gesehen, das der Radlauf schon einmal erneuert wurde..dito die untere Kotflügelkante…Erfolg war aber eher mäßig

Nach gut 2 Stunden föhnen und spachteln und bürsten….ja aber….an was denkt ihr jetzt?

Ich spreche vorn der Lackentfernung^^……sah es so aus:

Übrig blieb dann ein Haufen Kräusellack…erinnert mich das gerade ans morgendliche Waschbecken!?

Nagut…….soweit so gut….heut ist nicht alle Tage, die Geschichte geht weiter, keine Frage ;-)

Egon ich hab nen Plan….

17. April 2010

..getreu diesem Motto fange ich mal bei einer kleinen Herausforderung an……einer der  C-Säulen…..ein doch recht anspruchsvolles Bauteil dieser handgedengelten Karosse.

Los geht mit dem Schneiden einer Schablone, Skizze mit den Abmaßen machen und geeignete Profile für eine provisorische Abkantvorrichtung suchen.

Profile hätten wa schon mal ;-)

Also Blech zugeschnitten und die ersten Kantungen gemacht.

Sieht doch nicht schlecht aus…oder?

Weiter gehts mit dem Falten^^

Ist schon recht eigenwillig dieses Origamiteil..

Aber entscheidend ist das Ergebnis…und das schaut gut aus:

Also schneiden wir den lackierten Pfefferkuchen mal raus:

Die Sauerei des Entrostens und neuen Anstrichs erspare ich euch  bzw. meiner Kamera.

So noch schnell einheften das Teil und dann gehts eine Etage tiefer weiter:

Aber vorher mal schauen ob die Untote ihre  große Klappe noch schließen kann:

und……sie kann….nun wird der Flexer ruhig und zufrieden schlafen gehen ;-)

GN8 und bis demnächst…*winkewinke*

Entkernung der Leiche

10. April 2010

Hallo Freunde der Leichenwagengeschichte.

Wo fängt man bei so einer Untoten an? Na logo…erstmal reichlich Bilder machen und dann die Kiste entkernen.

Dann geht es an die Zitterarbeit…die Scheiben des Sargraumes müssen raus und sicher gelagert werden. Von den Arbeiten gibt es keine Bilder….da waren die Hände zu zittrig ;-).

Ach ja…die Scheiben sind von den italienischen Künstlern mit normalem Fensterkitt eingesetzt worden. Den Halt gaben dann von innen gegen geschraubte Holzleisten.

Auf den Holzleisten bzw. den Fragmenten kann man sogar noch die “Teilenummer” erkennen” Ob eine Anfrage in Italien wegen einer Nachfertigung Sinn macht?

Aber die Leisten sollte auch jeder Tischler in D gefertigt bekommen. ;-)

Nach dem Entkernen präsentierte sich eine Menge Beiladung in Form eines Zerfallsproduktes des Eisens. Ist ja auch kein Wunder…Korrosionsschutz muss in Italien ein Fremdwort sein….nur eine hauchdünne Schicht eines undefinierbaren  Anstrichs schützte das Blechkleid. Von den Blechdoppelungen rede ich noch gar nicht.

Zu dem Zeitpunkt habe ich schon anderthalb 10 Liter Eimer davon entsorgt.

So…nun kommt aber die alles entscheidende Frage: Wo zum Teufel fange ich mit den Blecharbeiten an bzw. wo finde ich noch ein gesundes Blech, an dem ich noch etwas anschweißen kann.

Von vorne nach hinten oder von hinten nach vorn durch arbeiten?! Das ist hier die Frage der Fragen.

Ab der B-Säule ist ja alles /8er typisch…sprich Bodenwannen, Schweller etc.  Also nichts Unbekanntes für mich. Na dann machen wir uns doch halt am Heck zu schaffen und schauen was die italienischen Spachtelkünstler da verzapft haben.

Hier soll es losgehen:

PS: In dem frühen Stadium fingen schon die Diskussionen wegen der Innenausstattung und Farbe an. Der Fahrgastraum ist original “mercedesblau”. Bei der Demontage fanden sich roter Samt und lila Cord unter diversen Dichtungen und Verkleidungen.

PPS: Beschlossen wurde jetzt: Die Leiche wird außen Weiß und innen blauer Samt. Punkt aus. Ende and over

Statusaufnahme oder die tränenden Augen

08. April 2010

Ich war ja von meinem /roster Kuhpee so einiges gewöhnt, aber der italienische Karosseriebau übertrifft alles im Bereich des Weglassens von Korrosionsschutzes. Aber lassen wir ein paar Bilder sprechen:

So die vier Bilder sollten zur beispielhaften  Darstellung des Lochfraßes reichen..oder?

Das Fahrwerk sieht aber auch nicht besser aus:

Die Lager sind quasi nicht mehr vorhanden.

Naja was solls…da muss ich nun durch. Der Graukittel war auch schon da und meinte: “Sooo schlimm isser doch gar nicht…Hauptträger sind doch i.o.” *grummel* der hat gut reden.

Also verfahren wir nach dem alten Sprichwort: “In die Hände gespuckt, auf die Arbeit geschixxen”…..erstmal nen Flasch Bier aufkorken…*prost

Alle Bilder des Neuaufbaus finden sich Hier

Erster Motorlauf am 23.02.2010

08. April 2010

So nun gehts weiter. Die Schnee ist bis auf wenige Reste geschmolzen, die Temperaturen und die Zeit lassen ein Schrauben im Freien zu. Motorhaube auf und los gehts…oder doch nicht?

Nach Auskunft des Verkäufers lief der Motor bis zu Letzt! Also ne frische Bakterie angeklemmt, Diesel hoch gepummt und “orgel orgel orgel”…nix…..kein Zuck…aber auch garnix.

Also frischen Diesel aus Kanister……”orgel orgel orgel”…nix…kein Zuck…aber auch garnix.

Da ich bei sowas nicht gerne friemel gabs dann das volle Programm: Düsen raus, reinigen, abdrücken, Pumpe raus und überholen, noch auf Schnellstartglühkerzen umgebaut und “orgel orgel orgel”….fast nix!!!!

Wat nu? Abends beim Abendbrot kam mir dann die Lösung…..wie sah noch die Hohlschraube im Dieselfilter aus? Man man man…da ist ja die Verkehrte drin….also am nächsten Tag die Schraube getauscht…und “orgel orgel brumm” ;-)

1.Motorlauf

Das hätten wir dann…Motor läuft, Leiche lässt sich bewegen (auch ohne funktionierende Kupplung). Nun kann ich sie auf die Bühne zur Statusaufnahme schaffen.

Abholung am 24.01.2010

03. April 2010

Tju, was soll ich sagen? Samstach den Trailer geholt, am 124er alle Medien gecheckt und Sonntach gings um 4:45Uhr bei -15°C auf die Piste.

Hinfahrt war unproblematisch, bis auf die Tatsache, das der Trailer ab 115km/h anfing zu zappeln wie ein Lämmerschwanz…….böses Omen!

Irgendwann gegen 9:00 dann Ankunft und Weiterfahrt zu einem einsamen Bauernhof. Hier die Leiche aus einem halb verfallenem Holzschuppen gezogen und den ersten Ruck bekommen….wie Bilder doch beschönigen können. Aber was solls….gekauft ist gekauft….ein Mann ein Wort (in dem Moment wollte ich kein Mann mehr sein).

Also Leiche dank tatkräftiger Hilfe des netten Verkäufers und seines Freundes verladen.

Da der Weg zum Schuppen eher einer Panzerstraße glich, wollte ich den Weg über die gefrorene Wiese nehmen….das war ein Fehler…..merke: ein 124er und ein Plastebenz ziehen keine Leiche über eine Wiese!

Außer man bindet zwischen die Fahrzeuge Abschleppseile ;-)

Gegen 12:00Uhr ging die Fuhre dann, nachdem fester Grund erreicht war, in Richtung Heimat……aber!!!!

Nach ca. 20km über enge Landstraßen endlich die BAB erreicht….zurück lehnen, Zigarette genießen und ab die Fuhre mit 100-110km/h….denkste :-(

Ab 75-80km/h fingt der Trailer an zu schwimmen…gibts das? Also nexte Tanke ran und Luft gepumpt…..Ergebnis = null……also wieder Luft abgelassen und die Gehwegplatten ausm 124er aufm Hänger verlagert……ahhhh jetzt gehts…wir können 82km/h fahren….na toll….Ankunft also gegen 18:00…..Trailer muss dann noch wech…”grmmmpfff”

Kurze Rast:

War dann pünktlich gegen 18:15 aufm Hof, Kiste unter Murren mit der Gattin vom Trailer gezogen und gegen 19:30 den Trailer abgegeben….Sonntach war gelaufen! Wie war das? Morgen arbeiten? Na toll :-(

Wie alles begann

01. April 2010

Moin,

im /roster-Forum wurde ein Leichenwagen zum Kauf angeboten. Mehr aus einer Laune heraus bat ich um ein paar Bilder von dem Auto……und das war der erste Fehler.

Den zweiten Fehler, welchen ich begang,  war die Bilder am Samstag nach dem Frühstück meiner Holden zu zeigen. Es erfolgte ein Aufschrei und der Ruf: “HABENWOLLEN”

Sie ist ja schon die letzten 2 Jahre in Ornbau sabbernd um alle Leichenwagen herum geschlichen. Ich hatte gehofft, das sie dank der Knoblauchbehandlung davon geheilt ist…aber Pustekuchen….der Mensch denkt, Gott lenkt.

Nach langen Diskussion bezüglich der Sinnhaftigkeit von solch einem Gefährt, den Kosten und der aufzuwendenden Arbeit gab ich mich geschlagen. “Der Klügere gibt nach, bis er der Dumme ist”.

Also Verkäufer angerufen, Preis verhandelt, Geld besorgt, Termin zur Abholung ausgemacht und los ging es.

Die Abholung war dann am Sonntag den 24.01.2010. Aber das ist eine neue Geschichte ;-)